Kladogramm der Familie der Menschenaffen („Hominidae“) und ihrer Unterfamilien „Ponginae“ und „Homininae“ sowie der heute noch lebenden Gattungen „Pongo“ (Orang-Utans), „Gorilla“, „Pan“ (Schimpansen) und „Homo“ Als Stammes­geschich­te des Men­schen wird das durch Evolu­tion bedingte Hervor­gehen des moder­nen Men­schen (Homo sapiens) und seiner nächs­ten Ver­wand­ten aus gemein­samen Vorfah­ren bezeich­net. Die Stammes­geschich­te des Men­schen begann nach heuti­ger Auffas­sung mit der Auf­spal­tung der letzten gemein­samen Vor­fahren­popula­tion der Schimpan­sen und des Men­schen. Dieje­nige der beiden Teil­popula­tionen, aus der die Men­schen hervor­gingen, sowie alle ihre ausge­storbe­nen und noch leben­den Nach­fahren werden als Homi­nini bezeich­net. Die Erfor­schung der Stammes­geschich­te „zieht im Rahmen der von T. H. Huxley bereits 1863 begrün­deten Lehre von den Prima­ten, der Primaten­kunde oder Prima­tologie, alle fossi­len und heuti­gen Lebens­formen der Affen in die Betrach­tung ein“. Eine stetig wachsende Anzahl gut erhal­tener Fossi­lien aus unter­schied­lichen Regio­nen Afrikas, Asiens und Euro­pas hat zwar die Erkennt­nisse über die Vor­fah­ren des Men­schen erwei­tert, aber zu keiner Einig­keit über ihre Lebens­dauer und Ver­breitungs­gebiete geführt. – Mehr erfahren … Wikidata-Kurzbeschreibung für Stammesgeschichte des Menschen: durch Evolution bedingtes Hervorgehen des modernen Menschen und seiner nächsten Verwandten (Bearbeiten)