Die Brasilianische Wanderspinne (Phoneutria nigri­venter) zählt zur Familie der Kamm­spinnen (Ctenidae). Sie ist vorwie­gend im Süd­osten Brasi­liens, stellen­weise im Norden Argenti­niens, in Para­guay und in Uru­guay verbrei­tet. Die Art zählt zu den welt­weit größten Vertre­tern der Echten Web­spinnen und ist für ihre auch für den Men­schen gefähr­lichen Gift­bisse bekannt; ihr Biss kann auch für einen gesun­den erwach­senen Men­schen töd­lich verlau­fen. In ihrem teil­weise dicht besiedel­ten Verbrei­tungs­gebiet tritt die Brasi­liani­sche Wander­spinne gehäuft in urbanen Räumen und dort auch ver­mehrt in Gebäu­den auf. Auf­grund dessen treffen Men­schen oft auf diese Spinne und ihre hohe Aggressi­vität begüns­tigt Biss­unfälle. Die Bezeich­nung „Wander­spinne“ rührt von der nomadi­schen Lebens­weise der nacht­aktiven Art. Sie fertigt weder dauer­hafte Unter­schlüpfe noch Spinnen­netze zum Fang­zweck an, son­dern erlegt wie alle Kamm­spinnen belie­bige Beutetiere. – Mehr erfahren …