Die traditionelle färöische Küche hat sich über die Jahrhunderte unter den Bedingungen eines unwirtlichen Archipels im Nordatlantik entwickelt. Die Grundlagen der färöischen Kochkultur entstanden während der Wikingerzeit, als norwegische Siedler um 825 die Inseln besiedelten und eine auf Viehzucht, Fischfang und Vogeljagd basierende Subsistenzwirtschaft etablierten. Im Mittelalter war die Entwicklung geprägt durch die Etablierung einer speziellen Form der Lufttrocknung und Fermentation als Konservierungsmethode, da der Zugang zu Salz und ausreichend Brennholz verwehrt war. Im 19. Jahrhundert wurde die neu eingeführte Kartoffel zu einer wichtigen Feldfrucht und bildete zusammen mit Steckrüben und importiertem Getreide die Grundkomponente der modernen färöischen Küche. Zudem wurden vor allem beim Fischfang neue Konservierungstechniken wie getrockneter und gesalzener Kabeljau entwickelt. – Mehr erfahren …