Die Parkeisenbahn Wuhlheide (auch Berliner Park­eisen­bahn (BPE)) ist eine vorwiegend von Kindern und Jugendlichen betriebene Schmal­spur­bahn in der Wuhl­heide in Berlin-Ober­schöne­weide. Wie bei anderen ehemaligen Pionier­eisen­bahnen über­nehmen Kinder und Jugend­liche einen großen Teil des Betriebs. Sie sind für fast alle Dienst­posten selbst verantwortlich. Dazu gehören Schaffner (ab neun Jahre), Schranken­wärter (ab zehn Jahre), örtliche Aufsichten, Zugführer (ab zwölf Jahre) sowie Fahr­dienst­leiter (ab fünfzehn Jahre). Lokführer und Rangier­leiter dürfen dagegen nur Erwachsene (ab 18 Jahre) sein. In einem Kurs­system erlernen die Kinder mit fort­schreiten­dem Alter immer weitere Quali­fikationen und können sich unter anderem zum Wagen­meister, Lok­führer oder Fern­melde­techniker aus­bilden lassen. Über 170 Park­eisen­bahner kümmern sich um den Betrieb der Bahn. Die Berliner Park­eisen­bahn ist steuer­rechtlich als gemein­nützig und in der Jugendarbeit als „Träger der freien Jugendhilfe“ anerkannt. Die Kinder- und Jugend­arbeit liegt weitgehend in den Händen ehren­amt­licher Mitarbeiter. Bahn­auf­sichts­behörde ist die Berliner Senats­verwaltung für Stadt­entwick­lung und Umwelt. Rechts­grund­lage für den Betrieb der Bahn ist seit 1980 die Bau- und Betriebs­ordnung für Pionier­eisen­bahnen. Durch­schnittlich besuchen jedes Jahr ca. 60.000 Gäste die Bahn. – Mehr erfahren …