Asterix bei den Olympischen Spielen ist der zwölfte Band der Comic-Reihe Asterix. Wie bei den elf Bänden zuvor stammen die Zeich­nungen von Albert Uderzo und die Texte von René Goscinny. Die franzö­sische Original­ausgabe erschien 1968. Im selben Jahr wurde der Band in Deutsch­land, aufgeteilt auf mehrere Folgen, in einem Comic-Magazin veröffent­licht. Vier Jahre später erschien die deutsch­sprachige Über­setzung von Gudrun Penn­dorf auch als Album. In dem Band reisen die Männer des gallischen Dorfes nach Griechen­land, um die Olym­pischen Spiele zu besuchen. Asterix und Obelix sollen dort als Athleten an den Spielen teilnehmen. Als sie erfahren, dass die Einnahme kraft­steigernder Mittel verboten ist, ziehen sie Obelix zurück und lassen Asterix ohne den Zauber­trank ihres Druiden starten. Dank einer List gelingt es ihm trotzdem, einen der begehrten Öl­zweige zu gewinnen. Der Band folgt dem humo­ristischen Stil der Asterix-Reihe. Dazu gehören unter anderem künstlerische und historische Verweise, etwa Latein-Zitate oder die Parodie modernen Lied­guts. Auch die stereo­type Beschrei­bung der Griechen als geschäfts­tüchtig und familiär gut vernetzt entspricht der für die Reihe typischen Reproduktion franzö­sischer Klischees über fremde Völker. Daneben parodieren die Autoren moderne Phänomene, etwa den Massen­tourismus oder das chauvi­nistische Verhalten von Sport­fans. Auch in ihre Darstellung der Spiele mischen sich zeit­genössische Facetten des Wettkampf­sports. Trotz dieser vereinzelten Verzerrungen sehen mehrere Geschichts­wissenschaftler einen hohen Grad an histo­rischer Authenti­zität im Comic. – Mehr erfahren …