Die Marienkirche in Lübeck (offiziell St. Marien zu Lübeck) wurde zwischen 1265 und 1351 errichtet. Die Lübecker Markt- und Hauptpfarrkirche befindet sich auf dem höchsten Punkt der Lübecker Altstadtinsel, ist Teil des UNESCO-Welterbes Lübecker Altstadt und eine der größten Backsteinkirchen. Sie wird als „Mutterkirche der Backsteingotik“ bezeichnet und gilt als ein Hauptwerk des Kirchenbaus im Ostseeraum. Die Marienkirche steht im Viertel der Kaufleute, das sich von den Speichern am Traveufer bis hoch zu St. Marien erstreckt. Sie ist die Haupt-Pfarrkirche des Rates und der Bürger der Hansestadt Lübeck und wurde daher in der Nähe des Rathauses und des Marktes errichtet. Bei dem Luftangriff auf Lübeck vom 28. zum 29. März 1942 brannte die Marienkirche fast völlig aus. Der Wiederaufbau und die Umgestaltung dauerten bis in die 50er Jahre. Am 20. Dezember 1959 fand die Einweihung des neugestalteten Chorraums statt. St. Marien gehört zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. – Mehr erfahren …