Die Region Mamasani (persisch .mw-parser-output .Arab a,.mw-parser-output a bdi.Arab{text-decoration:none!important}.mw-parser-output .Arab{font-size:120%}ممسنی) befindet sich im süd­west­lichen Zagros-Gebirge in Iran. Sie ist zudem ein Verwaltungs­bezirk (Schah­res­tan) der Provinz Fars. In älterer Literatur findet man oft noch die Bezeich­nung Fahlian, die heute für einen länd­lichen Bezirk in der Region ver­wen­det wird. Mit einer durch­schnitt­lichen Nieder­schlags­menge von 600 mm pro Jahr zählt das Gebiet zu den wasser­reichsten Regionen der Provinz. Während in den Ebenen das Kultur­land dominiert, bietet die um­lie­gen­de Berg­land­schaft ausge­dehnte Weide­flächen. Die Bevöl­kerung gehört zur ethnischen Gruppe der Luren, die sich in ver­schie­dene Stämme unterteilen – darunter auch die namens­ge­ben­den Mamasani. Ein kleiner Teil der Bevöl­kerung pflegt bis heute eine noma­dische Lebens­weise. Die Region Mamasani ist nach­weis­lich seit etwa 6000 v. Chr. besiedelt. Während der Achä­me­ni­den­zeit verlief vermutlich die berühmte Königs­straße durch die Ebenen der Gegend, welche die Residenz­städte Susa in Chuzestan und Persepolis in der Fluss­ebene des Kur miteinander verband. Auch zur Zeit der Sassa­niden war die Region ein fester und strategisch wichtiger Bestandteil des Reiches. In den letzten Jahren wurden die neo­li­thische Siedlung Tol-e Nurabad sowie die kupfer­zeit­liche Stätte Tol-e Spid intensiv erforscht. Darüber hinaus beherbergt das Gebiet einzig­artige Monumente, darunter das elamische Felsrelief von Kurangun, das post-achä­me­ni­di­sche Fels­grab von Dau-e Dokhtar aus der früh-hel­le­nis­ti­schen Epoche sowie die Ruine eines sas­sa­ni­di­schen Turms bei Dum-e Mil. – Mehr erfahren …