Der Damensitz (auch Seitsitz) ist eine Weise beim Reiten auf dem Pferd zu sitzen, bei der sich beide Beine auf einer Seite des Pferdes befinden, normalerweise links. Der moderne Damensattel hat nur einen Steigbügel und zwei Hörner, an denen die Oberschenkel anliegen. Der Damensitz hat seinen Ursprung in der Antike und entwickelte sich im Mittelalter in Europa, um Frauen mit langen Röcken das Reiten zu ermöglichen. Der Seitsitz kann in den Quersitz und den Schrägsitz unterschieden werden. Beim Quersitz sitzt die Reiterin quer zur Bewegungsrichtung, sodass sie kaum auf das Pferd einwirken kann. Es können keine Hilfen über den Sitz oder die Schenkel gegeben werden. Auch differenzierte Zügelhilfen sind erschwert, da die Reiterin nicht nach vorne gewendet ist. Nur Stimmhilfen kann die Reiterin unbeeinträchtigt geben. – Mehr erfahren …