Die Strauße (Struthio) sind eine Gattung großer, flug­unfähiger Vögel. Sie stehen inner­halb der Familie der Struthionidae, deren deutscher Trivial­name gleich­lautend zur Gattung ist, und der Ord­nung der Struthioni­formes. Die Vögel kommen in den relativ ariden Gebieten in Afrika vor. In histori­scher Zeit waren sie auch auf der Arabi­schen Halb­insel präsent, wo sie in den 1960er Jahren ausge­rottet wurden. Es werden zwei heute lebende Arten unter­schie­den, der Afrika­nische Strauß und der Somali­strauß. Neben der enormen Körper­größe, die den Straußen den Status der größten rezen­ten Vögel verleiht, bilden der große plumpe Körper, der lange und weit­gehend unbe­fiederte Hals, eben­solche Beine sowie der kleine Kopf beson­dere Kenn­zeichen. Einzig­artig unter den Vögeln ist die Reduk­tion der Zehen­anzahl der Füße auf je zwei Strahlen. Dies ist eine beson­dere Anpas­sung an das Leben in den offenen Land­schaften und ermög­licht eine schnelle Fort­bewegung. Strauße treten in lockeren Verbän­den auf und sind zumeist tag­aktiv. Sie ernähren sich über­wiegend von Pflanzen­nahrung. Die Fort­pflanzung erfolgt zu Beginn der Regen­zeit. Hennen und Hähne paaren sich häufig mit mehreren Partnern. Die Brut­dauer währt rund sieben Wochen. Neben den heute noch bestehen­den Vertre­tern existiert eine Reihe fossiler Arten aus Afrika, Asien und Europa, des Weiteren auch mehrere Gattungen inner­halb der Familie. – Mehr erfahren …