Ger­trud Sie­vert-Brau­se­wet­ter (geb. Brau­se­wet­ter; voll­stän­di­ger Name: Ger­trud Anna Sie­vert-Brau­se­wet­ter, Pseu­do­ny­me: Ger­trud Ange­ly, Ma­ria Nor­ding; * 28. Februar 1872 in Stet­tin; † 13. Dezem­ber 1954 in Stral­sund) war eine deut­sche Schrift­stel­le­rin, Heraus­ge­be­rin und Vor­sit­zende des Vater­län­di­schen Frau­en­ver­eins des Deut­schen Roten Kreu­zes. Sie­vert-Brau­se­wet­ter ver­fas­ste Romane, Novel­len, Feuil­le­tons, Essays und Skiz­zen. Vor 100 Jahren erschien ihr Roman „Das heilige Leben“. Darü­ber hinaus ver­öf­fent­lichte sie zahl­rei­che Auf­sätze in füh­ren­den Tages­zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten wie der Deut­schen Tages­zei­tung oder der Stral­sun­di­schen Zei­tung und war Heraus­ge­be­rin der Bei­lage der Monats­zeit­schrift Be­sin­nung. In den 1920er-Jah­ren ent­stan­den unter ihrer Lei­tung meh­rere soziale Ein­rich­tun­gen, darun­ter ein Kin­der­heim und ein Alten­heim, das nach ihr Ger­tru­den­heim benannt wurde. Sie orga­ni­sierte die Schü­ler­spei­sung sowie Pfle­ge­dienste für alte und kranke Menschen. – Mehr erfahren …