Japanischer Bomber des Typs Mitsubishi Ki-21 über Chongqing, 1940 (Asahi Shinbun) Bei den Luftangriffen auf Chongqing während des Zweiten Japanisch-Chinesi­schen Krieges bombar­dierte Japans Kaiser­liche Heeres- und Marine­luftwaffe die damalige chine­sische Kriegs­haupt­stadt Chongqing. Das japanische Militär erhoffte sich von den Bomben­angriffen eine Wende im Abnutzungs­krieg auf dem chine­sischen Festland. Die plan­mäßigen Luft­angriffe begannen im Januar 1939 und endeten nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor im Dezember 1941. Auf­grund der Unter­legen­heit ihrer Luft­waffe beschränkten sich die Vertei­digungs­anstrengungen der Kuomintang­regierung größten­teils auf Flak­artillerie, Luftschutz­räume und Evakuie­rungen. Verschie­dene Quellen geben die Anzahl der Getöteten mit 10.000 bis 23.000 an. – Mehr erfahren …