Der Müggelturm ist ein bekanntes Ausflugsziel im Südosten Berlins im Ortsteil Köpenick. Er steht südlich des Müggelsees in den Müggelbergen auf dem Kleinen Müggelberg in einer Höhe von 88,3 m ü. NHN. Wenn vom Müggelturm gesprochen wird, ist meistens der als Ersatz für den 1958 abgebrannten hölzernen Vorgängerbau errichtete Turm gemeint. Am 6. Oktober 1959 erfolgte hierfür die Grundsteinlegung, am 20. August 1960 das Richtfest. Die Eröffnung fand am 31. Dezember 1961 in der Silvesternacht statt. Die Realisierung des neuen Müggelturms wurde durch das Engagement und die Spendenbereitschaft der Bevölkerung erheblich unterstützt. Im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkes spendete die Bevölkerung 130.000 Mark und leistete 3700 freiwillige Arbeitsstunden. Auch der neue Turm entwickelte sich schnell zum Anziehungspunkt für die Berliner und ihre Gäste. Jährlich kamen durchschnittlich 240.000 Besucher. Besonders zu Feiertagen wie Pfingsten herrschte dichtes Gedränge im Turm und im Gastronomiebereich. Mangelnde Wartung führte in den 1990er Jahren zu dringendem Sanierungsbedarf. 1996 wurde der Turm mit EU-Fördermitteln für eine Million Mark grundlegend instand gesetzt. – Mehr erfahren …